Innere Medizin

Schnittbildverfahren:

Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (Kernspin, MRT, MRI)

 

Schnittbildverfahren stellen Körperteile in einer kurzen Narkose überlagerungsfrei in axialen, sagittalen oder transversalen Schnitten dar und können sie dreidimensional rekonstruieren. Spezielle Fragestellungen lassen sich durch Berechnung besonderer Darstellungen aus den Daten des Patienten beantworten, so z.B. Tumormetastasen, Knochen oder Weichteile etc. Sogar die virtuelle Endoskopie völlig unzugänglicher Körperabschnitte ist damit möglich. Mit Hilfe der Schnittbildverfahren ist ein Vordringen in das Gehirn, die Wirbelsäule, Gelenke oder Tumore möglich, ohne den Patienten dafür zu verletzen. Sofort nach der Untersuchung ist dessen Befinden wieder wie zuvor.

 

Wirbelmetastase eines Tumors

Links: Dreidimensionale Darstellung - die Verkürzung und Schädigung des 2. und 4. Brustwirbels ist deutlich erkennbar. - Rechts: Querschnitt/Axialschnitt durch den veränderten 3. Brustwirbel.

Die Klinik verfügt über einen Spiral-Computertomographen Siemens Emotion 16-Zeiler. Das Gerät besitzt eine Auflösung von 0,6 mm und kann Körperteile oder ganze Tiere in Schnittbildern und dreidimensional darstellen. Dabei entstehen mehrere hundert bis einige tausend Bilder des Patienten, die zur Rekonstruktion und Weiterverrechnung zur Verfügung stehen. Je nach Fragestellung können mittels Atem- oder Herztriggerung sogar kleinste Störungen neutralisiert werden. Das Ergebnis ist ein hoch aufgelöstes Bild des untersuchten Körperabschnittes, das ohne jede Verletzung des Körpers genaueste Auskünfte gibt.

Links: Hirntumor eines Hundes, Sagittalschnitt - Rechts: Meniskusverletzung im Kniegelenk

Für Darstellung von Weichteilveränderungen setzt die Klinik einen Kernspintomographen Siemens Essenza 1,5 Tesla ein. Dieses Gerät eignet sich z.B. zur Darstellung von Gehirnveränderungen, Untersuchung von Bändern und Gelenken, zur Metastasensuche oder zum Studium lokaler Entzündungen. Auch mit diesem Gerät kann eine Atem- oder Herztriggerung vorgenommen werden. Es steht daher auch zur Untersuchung  von Abdominal- oder Thoraxveränderungen zur Verfügung. Das Hochfeldgerät verkürzt nicht nur die Untersuchungszeiten gegenüber offenen Niederfeldgeräten sonder erzielt auch eine erheblich bessere Auflösung und damit bessere Detailerkennbarkeit.

 

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Die Wahl der Untersuchungsmodalität ist von großer Bedeutung

 


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