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Anämie, Hämolyse

Rote Blutkörperchen, Erythrozyten, können nicht nur durch Blutungen verloren gehen. Bei verschiedenen Erkrankungen, z.B. Babesiose - verschiedentlich auch Hunde-Malaria genannt, Anaplasmose  oder Ehrlichiose kommt es zur Vermehrung der Krankheitserreger innerhalb der Blutzellen. Sind die Erreger ausgereift, platzen die Blutkörperchen. So kann es zu einem massiven Verlust an roten Blutzellen bei gleichzeitiger Freisetzung von Blutfarbstoff kommen. Deshalb setzen viele dieser Hunde blutroten Urin ab.

 

Gelegentlich kann der Körper bei Erkrankungen des Immunsystems oder im Zusammenhang mit schweren Infektionen die eigenen roten Blutkörperchen sogar selbst angreifen. Dann werden sie entweder in Milz und Leber abgebaut oder platzen sogar im Gefäßsysstem.

 

Manche Tiere bilden gar nicht erst genug rote Blutkörperchen, z.B. nach einem Nierenversagen. Manche Giftstoffe zerstören die Blutzellen.

Durch eine Reihe von Erkrankungen kann es zu erheblichem Blutverlust kommen, ohne dass sichtbar Blut austritt. Gerade diese stillen Krankheitsverläufe werden relativ spät erkannt und verlangen dann eine schnelle, gezielte und aggressive Therapie.

 

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Anaplasma phagozytophilum (2 Seiten, 152 kB) Zum Öffnen dieser Dokumente können Sie hier den
Babesiose (3 Seiten, 266 kB)

 

Ehrlichiose (3 Seiten, 164 kB)
   

 


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