Kieferorthopädie

Gerinnungsstörungen

Petechien bei einem Pudel - plötzliches Auftreten feinster Blutungen überall in der Unterhaut.

Die Blutgerinnung ist ein komplizierter Prozess, bei dem zelluläre Blutbestandteile wie rote Blutkörperchen und Blutplättchen, die Gefäßoberfläche und verschiedene körpereigene chemische Substanzen, die Gerinnungsfaktoren, eng zusammenarbeiten. Auf jeder Ebene dieses Systems kann es zu lebensbedrohlichen Störungen kommen. Ist die Gerinnung erst einmal gestört, droht dem Patienten das Verbluten aus völlig harmlosem Anlass.

 

Auch bei Tieren gibt es "Bluter". Verantwortlich sind hierfür sowohl die klassische Hämophilie als auch andere erbliche Erkrankungen, z.B. die von-Willebrand-Erkrankung. Diese Tieren können Gerinnungsfaktoren nicht oder nicht im benötigten Umfang produzieren. Im Zusammenhang mit schweren Allgemeinerkrankungen von verschiedenen Infektionen bis zur Magendrehung kann es auch bei eigentlich ausreichendem Vorrat zum Verbrauch der Gerinnungsfaktoren kommen, man spricht von einer Verbrauchskoagulopathie oder DIC (disseminated intravasal coagulation).

 

Schließlich gibt es Störungen bei der Versorgung mit Blutplättchen, Thrombozyten, entweder durch mangelnde Produktion, durch Verbrauch oder durch Zerstörung.

Zur Diagnostik dieser Erkrankungen werden neben dem Blutbild und der Thrombozytenzählung Gerinnungstests und die Bestimmung einzelner Gerinnungsfaktoren herangezogen.

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Differenzierung der Gerinnungsstörungen: Ein Beitrag zur Diagnostik (4 Seiten, 299 kB) Zum Öffnen dieser Dokumente können Sie hier den
von-Willebrand-Erkrankung: Informationen um Faktor VIII (3 Seiten, 189 kB)

 

Vergiftung mit Rattengift: Vitamin-K-Mangel (4 Seiten, 251 kB)
Verbrauchskoagulopathie - disseminierte intravasale Gerinnung (4 Seiten, 191 kB)

 

   

 


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